GERSAG2


Gersag Fest 61

Unser Gersag Fäscht 60+1


An Tagen wie diesen

Vor 60 Jahren wurde der Grundstein zur Schulanlage Gersag gelegt.

6o Jahre und mehr bildete sich das Gersag heraus, eins kam zum Andern, nach dem Trakt A und B die Bibliothek, das C und D, der Pavillon E, von dem Max Siegrist immer meinte, es sei kein Provisorium – nein ein Duratorium. Und schliesslich die vier Container.

Und anschliessend folgte der Primarschulhauswurf mit dahinterliegender Dreifachturnhalle.

Ja, und jetzt sind alle Oberstufenräume schön renoviert und auch das unsägliche Duratorium sieht innen Hui und aussen Hui aus!!

Mit sehr viel Herzblut hat die Lehrerschaft der Gersag 1 und 2 Hand in Hand ein wunderbares Fest organisiert.

Viele Emmer, Eltern Kinder, ehemalige Schüler, die vor über 50 Jahren hier zur Schule gingen, Gemeindebehörden, Alt- und Junglehrer, Pensionierte sowie immer noch Aktive des Emmer Schuldienstes sahen sich staunend in den neuen Zimmern um, betrachteten den neuen Geist der Whiteboards, der Beamer und Computer.

„An Tagen wie diesen wünscht man sich Unendlichkeit.“ Es wurden manche Anekdoten ausgegraben, etliche Besucher erinnerten sich noch ganz genau, wo und in welchem Zimmer sie an alten Pulten gesessen seien…

„Das Licht ist dunkel, grau ist jede Wand“. Genau so wie im Lied sah es vor allem im Trakt A aus und heute?

„Wände hell gestrichen – alles wirkt so schön“…

Heute erscheint das Gersag in einem wunderschönen aufgepimpten Kleid, jeder Schüler sitzt an seinem eigenen Pult, es lassen sich unzählige neue organisatorische Formen zusammenstellen, die Lehrpersonen können mit einem Klick die ganze Welt in die Schulstube holen – „der verstaubte Mief“ ist weg!!

Das Fest zeigte ein völlig neues Gersag: Stände wurden gebaut, ganze Holzkonstruktionen durch Schülerhand wurden aufgestellt, die Wasserkatapulte duschten einige pudelnass, Büchsenstände forderten Gross und Klein heraus, Schoggifondue mit riesigen Früchteschüsseln brachten Kinderaugen zum Leuchten, Lööösli sagten entweder: GEWONNEN – oder – verloren…

„In diesen Nächten, die uns so viel verspricht, erleben wir das Beste, und kein Ende in Sicht“. Heute war so eine Nacht, die vielen in so schöner Erinnerung bleiben wird. Alt und Jung sassen beieinander, viele Schüler halfen einander, wo Not am Mann und der Frau war, Lehrpersonen durften ihre Klasse mal von einer ganz anderen Seite erleben, und man spürte: Heja,wir haben miteinander etwas Grosses erreicht!

„Erleben wir das Beste, und kein Ende in Sicht.“
Das Beste? Was war es eigentlich?
Es war die Freude, das Lachen, das Merci und Danke, es war das schnelle: „Du hollsch mer no gschnäll“ , es war das lockere und simple Füreinander.

Der Schreiber hat rundherum Fröhlichkeit erleben dürfen. Selbst wenn im grössten Stress die Fritteuse ausstieg, flugs war eine/r zur Stelle und das Problem – bestand nicht mehr…

Im Weinstübli kehrte man ein und süffelte einen feinen Ripasso, schwelgte in alten Zeiten und staunte sicher, wie schnell 30, 40, 50 oder eben 60+1 Jahre vergangen sind…

Im Festzelt ging die Post ab! Mit über 400 Schülerinnen und Schülern, zwei Solistinnen und einer Hammerband sangen alle aus voller Kehle „An Tagen wie diesen“, sangen Jodelchöre aus Emmen wunderbare Melodien und begleitete ein DJ viele Gäste in die warme Sommernacht.

Kulinarisch fehlte es an ganz und gar nichts. Wolltest du ne Bratwurst- kein Problem und sogar asiatische Leckermäuler kamen voll auf ihre Rechnung.

Und so ging der Besucher oder die Besucherin einerseits mit einem leicht wehmütigen „Weisch no“ oder mit dem Bild eines schönen hellen, freundlichen Schulzimmers nach Hause. Vielleicht in der linken Hand no ein Schluckerl vom feinen Roten und –wer weiss- hörte man da und dort:

„Es war ein schönes Fest…“

An Tagen wie diesen……………

D. Huez

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