Projektwoche 16

Die Traumschule selber geplant und umgesetzt




Wie stellen sich unsere Schülerinnen und Schüler ihre Traumschule vor? Viele Vorschläge gingen ein, auch ganz „exotische“. Ein Reporterteam besuchte zwei ausgewählte Ateliers der Projektwoche mit dem Titel „Unsere Traumschule“ und berichtet von den gemachten Beobachtungen.

Drei Doppellektionen standen den SchülerInnen im Gersag 2 zur Verfügung, ihre Rolle zu wechseln und vom Lernenden zum Lehrenden zu werden, Verantwortung zu übernehmen. Die Projektwoche mit dem Titel „Traumschule“ sollte nämlich vollständig von den SchülerInnen des Schulhauses Gersag 2 geplant und umgesetzt werden. Die Lehrpersonen fungierten dabei lediglich als Coaches. Gar manche der eingereichten über 50 Ideen konnten nicht realisiert werden, weil die Sachkompetenz von Leitenden fehlte, die Kosten zu hoch waren oder die geplanten Ateliers schlicht zu gefährlich waren. Beispiele dafür sind Tauchen oder Reiten. Trotzdem wurde ein attraktives Programm mit fast 20 Ateliers durchgeführt und jede TeilnehmerIn hatte die Möglichkeit, eine „traumhafte Schulwoche“ zu erleben. Bemerkenswert: Nicht wenige der Ateliers waren – die SchülerInnen durften nach Gusto wählen – geschlechtergetrennt. So bikten oder spielten nur Knaben Tennis, es tanzten oder malten nur Mädchen. Ein Hinweis wie die Traumschule der Zukunft aussehen könnte? Wohl kaum, möchte man hoffen …

Statements/Interviews vom Atelier Tanzen

Pren, 3k:
„Ich fand es interessant und habe mich sehr wohl gefühlt zwischen den vielen Mädchen.“

Ruza, 1d:
„Ich hatte sehr viel Spass. Es war auch super, dass ich neue, tolle Menschen kennengelernt habe.“

Sanela, 3l:
„Das Atelier gefiel mehr sehr gut. Man konnte sich bewegen und einfach Spass haben. Zusammen ist es immer lustig und ich würde das gleiche Atelier wieder wählen.“

Tennis und Tanzen Atelier

Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.

Backen und Auto Atelier

Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.

Basketball und Biken Atelier

Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.

Hand aufs Harz



Am Montagmorgen galt es für die gut 200 Schülerinnen und Schüler des
Schulhauses Gersag 2 sich für die Projektwoche mit dem Titel „Traumschule“ bereit zu machen. Der Unterricht mit den selbst gewählten Inhalten erforderte keine spezielle Motivation der Teilnehmenden. So trafen sich die Handballer freiwillig schon um 07.15 Uhr in der Sporthalle Rossmoos. Zehn Sportbegeisterte hatten dieses Atelier gewählt, meist ohne bereits früher einmal Handball gespielt zu haben. Daher musste zuerst eine besondere Massnahme ergriffen werden: Regelkunde war angesagt! Wie viele Schritte durfte man nun schon wieder machen? Was ist ein passives Angriffsspiel? Wieso gibt es im Handballsport keinen Sturm und kein Mittelfeld? Nachdem auch die letzten Fragen des Handballspiels geklärt worden waren, war es an der Zeit, sich gegenseitig bei ein paar polysportiven Spielen kennenzulernen. Am Nachmittag gab es die erste grosse Herausforderung: Athletik und Taktik waren angesagt. Die Neulinge im Handball waren sich diese Übungen nicht gewohnt. Zum Ende des Tages durften alle noch die verschiedenen Spiel-Positionen ausprobieren.
Schon am Mittwochmorgen waren die Handballer wieder gefordert. Ein ausgebildeter Handballtrainer von Handball Emmen unterstützte die Mannschaft auf ihrem Weg zum „Handballprofi“. Martin Gerber versuchte mit der Gruppe innert vier Lektionen, ein Team mit System zu formen, denn schliesslich war der ganze Fokus und Eifer auf den Donnerstagabend gelegt, wo das G2-Atelier gegen das FU15 Team von Handball Emmen antreten durfte. Bis dahin mussten die Gersagschüler aber noch an Taktik und Technik feilen. Dazu meinte der verpflichtete Coach: „Es ist immer schwierig einer Anfängertruppe einen anständigen Handballstil beizubringen. Die einen spielen in der Freizeit sonst nur Fussball, die anderen Karate. Wir müssen einfachen Handball spielen um am Donnerstag eine Siegchance zu haben. Und einfach ist oft sehr schwierig.“
Auch die Spieler waren froh um die Unterstützung: „Der Coach bringt Ruhe ins Team und nimmt uns die Nervosität“, war die einhellige Meinung.
Zur Krönung der Projektwoche galt es am Donnerstagabend für die Schüler, all ihr Gelerntes unter Beweis zu stellen. Sie trafen sich in der Erlenhalle zu einem spannenden Fight gegen die Girls des Juniorinnen FU15 Teams von Handball Emmen. Obwohl Harz in dieser Halle verboten ist, spielten die Gersägler „traumhaft“ und besiegten die eingespielten Handballerinnen mit 11:8 Toren. Ein Beweis, dass sie in der Projektwoche viel gelernt hatten. Hand aufs Harz: die Projektwoche war auch sportlich ein voller Erfolg!

Malen und Tischtennis Atelier

Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.

Hahn im Korb





Im Atelier Tanzen gab es viel Stimmung, denn laute Musik und viele Diskussionen erfüllten immer den Raum. Die Musikstilrichtungen waren sehr verschieden: Cheerleading und Hip-Hop, an verschiedenen Tagen, aber die „Bachata“ war für die meisten die beste. Diese Tanzform kommt aus der Dominikanischen Republik. Bei der Bachata muss man viel mit den Hüften schwingen, man kann sich reizvoll bewegen, und man will immer mehr tanzen, sie steckt nämlich richtig an. Alle waren motiviert, aber einige hatten Schwierigkeiten, da sie diesen Tanz aus der Karibik zum ersten Mal tanzten. Man durfte auch selber Ideen einbringen oder sich einfach nach Lust und Laune zur Musik bewegen und improvisieren.
Die Leitung hatten Yasmin, Stefanie, Donika, Angela und Wehazit. Sie hatten viele Ideen für eine wirkungsvolle Choreografie. Alle waren sehr gut organisiert und vorbereitet, hatten Geduld zu erklären und zu demonstrieren.
Eine besondere Rolle bekam Pren, der sehr gut mitgemacht hat, obwohl bei diesem Tanz Mädchen besser mit den Hüften schwingen können. Er muss sich vorgekommen sein wie ein Hahn im Korb. Er war nämlich der einzige Junge im Atelier mit 25 Mädchen.
Es waren sehr gute Tänzerinnen dabei, die es auch wirklich konnten. Die Musik war immer an und es wurde deshalb nie langweilig. Es gab manche Diskussionen, z.Bsp. wo wer hinstehen soll oder welche Schritte noch hinzugefügt werden müssten, damit die Choreografie auch gut aussah. Das hatte man aber jeweils schnell und demokratisch geregelt und konnte weitertanzen.
Beim Cheerleading war es so, dass man sich am Anfang mit einem Finnenbahnlauf aufwärmen musste, und dann versuchte man Menschen-Pyramiden zu bauen. Eine akrobatische Leistung und fast zirkusreif, was einige Gruppen boten! Beim Hip-Hop war es anders. Dort kam man schneller rein, hatte peppigere Musik und vielleicht auch mehr Ideen.
Die Tänzerinnen können nun beweisen, was sie in dieser Projektwoche gelernt haben, denn sie dürfen ihre Choreografie am G2-Ball präsentieren. Der Applaus ist ihnen garantiert und auch der „Hahn im Korb“ wird sich mächtig freuen.

Statements von Teilnehmern Atelier Handball


Luka, 1a:
„Ich finde es toll, dass wir unser Gelerntes gegen eine andere Mannschaft unter Beweis stellen konnten“

Ricky, 1d:
„Ich habe feststellen müssen, dass Handball sehr schwierig sein kann.“

Handball und Musik Atelier

Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.

Filmproduktion und American Football Atelier

Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.

Fussball und Journalisten Atelier

Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.

Kochen und Nägel dekorieren Atelier

Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.

Reporterteam: Elia, 3a und Irma, 2d
Coach: Kurt Wiprächtiger

DOKU Projektwoche

Startseite