Schulzentrum Gersag 2
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1 Schulwoche

Tipps für das Leben an der Oberstufe

Die Erstklässler im Schulhaus Gersag 2 wurden mit Tipps, Ratschlägen und Warnungen auf Wimpeln willkommen geheissen. Aber auch sie selbst durften auch selbst ihre Wünsche für die nächsten drei Jahre an der Sekundarschule den alten Hasen verkünden.

Es war ein dichtes Gedränge auf dem Pausenplatz des Schulhauses Gersag 2. Der Schülerrat hatte alle neuen und alten Schüler dazu eingeladen, Wünsche und Ratschläge für die kommenden drei Jahre an der Oberstufe auszutauschen. Es sollte aber nicht nur beim Verkünden bleiben, denn das Resultat begleitet den Schulalltag. So hatte der Schülerrat noch im alten Schuljahr die Idee entwickelt, das die zehn Klassen des Gersag 2 Vorsätze, Tipps und Warnungen auf farbige Wimpeln festhielten, die nun über dem Pausenkiosk hängen. „Wir wollten unsere Erfahrungen weitergeben. Aber die Erstklässler sollten auch die Möglichkeit haben, sich selbst Ziele zu setzen“, erklärt Schülerrätin Sabina aus der Klasse 3l die Aktion. Die Erstklässler haben dies offenbar geschätzt. Angela und Arijana aus der Klasse 1k fanden es cool, dass sie ihre Wünsche für die nächsten drei Jahre festhalten konnten. Toll fanden ihre Mitschülerinnen Sunny, Sabrina und Katarina, dass sie sich zur Präsentation alle Schüler und Lehrpersonen trafen und sie sich so alle auf einmal ansehen konnten.

„3 schöne Schuljahre“, Klasse 1m

„Ein sinnvolles Hobby pflegen“, 1l

„Kein Mobbing“, 1k

„Unsere Ziele für die Sekundarschule sind, dass wir
eine Lehrstelle finden, nie aufgeben und uns konzentrieren“, 1d

„Nicht so viel reden“, 1a

Schulleiterin Ramona Gut hatte dem Schülerrat die Aufgabe übertragen, den ersten Schultag zu gestalten. So sei die Willkommensaktion ein Projekt von Schülerinnen und Schülern für Schülerinnen und Schüler sei, sagt Gut. „Das ist für uns ein wichtiger Grundsatz, und deshalb werden wir es auch nächstes Jahr ähnlich organisieren und die Ideensuche in die Hände der Schülerinne und Schüler legen“, erläutert die Schulleiterin weiter.
Dies ist letztlich auch Teil der aktuellen Schulentwicklung, die Zusammenarbeit zwischen den Jugendlichen zu fördern und ihnen mehr Verantwortung zu übertragen. Dies gelte auch bei der Integration von Schülerinnen und Schülern. Denn fünf Wochen nach dem ersten Schultag, sind vermutlich viele noch nicht ganz in der Oberstufe angekommen, sagt Gut. „Es gibt weitere Formen, die angedacht sind, zum Beispiel ein Götti/Gotti-System, wo ältere Schüler als Mentoren jüngere über längere Zeit begleiten“. Man gehe hier Schritt für Schritt vor.

„Sich am Unterricht beteiligen“, 2k

„Für Tests üben“, 2l

„Die Schule nicht zu locker nehmen“, 2a

„Respektvoll mit anderen umgehen“, 2d

Der erste Schultag an der Oberstufe ist ein Meilenstein im Leben der Schülerinnen und Schüler. „Es war ein Schritt ins neue Leben“, sagt denn auch Kerim aus der Klasse 1k dazu. Kindern werden Jugendliche, man löst sich langsam von den Eltern, festigt die eigene Persönlichkeit und es folgt der Einstieg in die Berufswelt oder eine weiterführende Schule. Die Erinnerung an diesen Tag voll neuer Eindrücke und Aufregung bleibt präsent. Das bestätigen heutige Drittklässler, wenn man sie auf ihren Start anspricht. „Diesen Tag möchte ich für nichts in der Welt eintauschen“, sagt etwa Anja. Ihr Jahrgang lies damals Ballone mit selbst geschriebenen Karten steigen. „ Es ist ein spezieller Tag. Man kennt zwar viele noch aus der Primar, aber das meiste ist völlig neu“, erklärt ihr Mitschüler Kiki. Danach passe man sich dann an, so gut es geht. „Irgendwie werden alle ein Teil des Schulhauses“, erklärt Sabina.

„Sei du selbst, aber übertreibe es nicht“, 3l

„Ihr könnt Spass haben, aber im richtigen Moment
müsst ihr euch konzentrieren“, 3a

„Stresst euch nicht zu früh mit der Berufswahl“, 3d

„Schnuppern bringt mich weiter“, 3k

Wir wünschen allen Erstklässlern aller Schulen in Emmen und Emmenbrücke einen gelungenen Start und eine erfolgreiche Zeit an der Oberstufe. „Geniesse die nächsten drei Jahre, sie vergehen schnell“, gibt ihnen ein Wimpel mit auf den Weg.