Cybermobbing

Cybermobbing ein Thema an Emmer Schulen

Cybermobbing ist an Schulen weit verbreitet und stellt für Betroffenen wie auch für die Klasse eine grosse Belastung dar. Um Warnsignale zu erkennen und richtig zu handeln, genoss die Lehrerschaft der Schule Gersag 2 eine Weiterbildung zum Thema Cybermobbing.

Mobbing auf dem Pausenplatz ist nichts neues doch heutzutage passieren Schikanen immer häufiger auch im virtuellen Raum. Mittels digitaler Medien werden boshafte Texte, Bilder oder sogar Videos via Smartphones oder Internet verbreitet. Innert kürzester Zeit, erreichen diese Informationen unzählige unbekannte Personen. Cybermobbing ist deshalb so gravierend, weil Opfer in kürzester Zeit vor unzähligen Personen blossgestellt werden und die Daten oft auch nicht mehr gelöscht werden können. Da Eltern oder auch Lehrpersonen oft keinen Einblick in die Onlinekommunikation der Jugendlichen haben, kann es dementsprechend lange dauern, bis ein Fall erkannt wird.

Veränderungen der Schulleistungen, sozialer Rückzug, Krankheitsabsenzen und viele weitere Veränderungen können Signale für Cybermobbingfälle sein. Doch wie kann überhaupt vorgebeugt werden? Folgende Massnahmen können helfen, Spannungen in Klassen und Schulen gar nicht aufkommen zulassen oder frühzeitig abzubauen und dadurch womöglich Cybermobbing zu verhindern. Nebst einem guten Klassen- und Schulklima ist das Thematisieren von Cybermobbing in der Klasse wichtig. Deshalb wurde dies in allen Klassen im Schulhaus Gersag 2 im Frühling gemacht. Die neuen Schüler und Schülerinnen aus den siebten Klassen werden im Verlaufe des neuen Schuljahres mit der Thematik innerhalb einer Intensivwoche in Kontakt kommen.

Jede Klasse erlebte einen an ihre Klassenverhältnisse und Altersstufe angepassten Input zum Thema Cybermobbing. Welche Folgen ein Vorfall für das Oper, aber auch für den Mobber haben kann, wurde diskutiert und an Beispielen den Schülerinnen und Schüler nähergebracht. Nebst vielen weiteren eindrucksvollen Beispielen und Informationen wurden auch die persönlichen Profile auf den sozialen Netzwerken bearbeitet um die Privatsphäre besser zu schützen.

Folgende Bilder zeigen, welche Merksätze sich Schüler und Schülerinnen zum Thema Cybermobbing mit auf den Weg nehmen.

Das Erkennen eines Falles ist und bleibt schwierig, da sich das Ganze oftmals schleichend entwickelt und je nach Individuum für ausserstehende Personen kaum zu erkennen ist.

Die Lehrerschaft im Gersag 2 ist nun auf diese Thematik sensibilisiert und wird in Zukunft gezielter beobachten und reagieren können, um mögliche Cybermobbingfälle zu verhindern.


-> Strategien zur Vermeidung von Onlinesucht. www.zischtig.ch

-> Tipps für Eltern: www.jugendundmedien.ch/chancen-und-gefahren/gefahren-im-ueberblick/cybermobbing.html

-> Hilfe für Jugendliche: https://www.projuventute.ch/medien/stoppcybermobbing/


147 hilft bei Cyber-Mobbing

Wenn Jugendliche von Angriffen im Netz betroffen sind, bietet die Notrufnummer Pro Juventute Beratung + Hilfe 147 professionelle Unterstützung an. Rund um die Uhr, vertraulich und kostenlos steht das Beratungsteam via Telefon, SMS oder Chat zur Verfügung. Und auf www.147.ch gibt es zum Thema Cyber-Mobbing Hintergrundinformationen sowie Links und hilfreiche Adressen.

   
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